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Trügerische Entgiftungstherapien


Entgiftungstherapien sind heutzutage in Mode. Entgiftungsmittel wie Glutathion, Selen und Acetylcystein sollen zur Gesundheit verhelfen. Doch die Hoffnung auf wirkliche Genesung erfüllt sich eher selten und selbst in diesen Fällen ist fraglich, ob eine Heilung auf die vermeintliche Entgiftungstherapie zurückzuführen ist oder andere Ursachen hat.

Sogar Gesunden werden Entgiftungstherapien empfohlen, zur Vorbeugung wie es heißt.

Doch zunächst ist nach der Wirksamkeit der Entgiftungsmittel zu fragen. Denn behauptet wird viel. Mit welchen Studien wurde der Nachweis geführt? Ist der Wirksamkeitsnachweis gesichert und erfüllen die Untersuchungen die wissenschaftlichen Standards? Welche Gefährdungen und Schädigungen können aus diesen Behandlungen erwachsen?

Diese Fragen hat natürlich zuerst der Therapeut, also der Arzt oder Heilpraktiker zu beantworten, bevor er Entgiftungsmittel und Therapien verordnet. Bei Zweifel sind weitere Recherchen anzustellen. – Es ist stets besser, nichts zu tun als etwas Falsches. Selbst wenn eine unwirksame Therapie vollkommen unschädlich ist, kostet sie den Patienten dennoch Zeit und Geld.

Und auch der Patient sollte nicht alles glauben, was ihm angepriesen wird, sondern nach den Nachweisen fragen und selbst recherchieren und nachlesen. Das Internet erleichtert es, gezielt an die gesuchten Informationen zu gelangen. Eine gesunde Skepsis bewahrt den Patienten vor teuren und schädlichen Behandlungen.

 

Entgiftung – ein biologischer Prozeß

Der Abbau und die Ausscheidung von Giftstoffen ist ein physiologischer Vorgang und findet dauernd statt. Unser Körper erledigt die Entgiftungsarbeit ganz von allein, ohne daß wir uns darum kümmern oder irgendwie nachhelfen müssen. Wir dürfen unseren Körper dabei nur nicht stören.

Wir müssen lediglich für die richtigen Lebensbedingungen sorgen und alle Lebensbedürfnisse erfüllen: Gesunde Nahrung, reine Luft und ausreichende Flüssigkeitszufuhr, genügend Schlaf, Ruhe und Erholung, unter Umständen aber auch Bewegung und Sonnenlicht.

Die UV-Bestrahlung der Sonne übt einen stimulierenden Effekt aus. Damit kann zum Beispiel die Ausscheidungsrate von Blei verdoppelt werden, während die Ausscheidungsrate für chlororganische Umweltgifte mitunter sogar um Faktor 20 gesteigert werden kann (mehr darüber in dem Buch Sonnenlicht – das größte Gesundheitsgeheimnis. Sonnenmangel und seine schwerwiegenden Folgen). Sonnenbäder sollten also schon allein aus diesem Grunde bei jeder Gelegenheit genommen werden.
 




 
Thomas Klein

Sonnenlicht

Das größte Gesundheitsgeheimnis
 
Sonnenmangel und seine schwerwiegenden Folgen


Taschenbuch - 18,80 Euro

Sonnenlicht verhilft zu Gesundheit und Wohlbefinden, zu Tatkraft, Lebensfreude und geistiger Frische. Es verbessert die körperliche Verfassung, vor allem Muskelkraft und Ausdauer. Sonnenlicht trägt maßgeblich zur Verhütung und Heilung zahlreicher Erkrankungen bei.


















Endogene Gifte (Stoffwechselgifte) muß der Körper selbst abbauen und ausscheiden. Wie gut es gelingt, die innere Reinheit zu erhalten, entscheiden wir mit unserer Lebens- und Ernährungsweise.

Ein weiterer wichtiger Grundsatz ist, die Zufuhr exogener Gifte zu minimieren: Das gilt für Umweltgifte ebenso wie für giftige Genußmittel (zum Beispiel Alkohol, Kaffee oder Tabakrauch), aber auch Drogen und giftige Arzneimittel sind zu meiden.

Die Implantation von Giftquellen ist gleichfalls abzulehnen. Wer Amalgamfüllungen trägt, sollte diese umgehend unter Beachtung aller Vorsorgemaßnahmen zwecks Minimierung der Giftbelastung entfernen lassen, anstatt dubiose Entgiftungsmittel zu nehmen.

Ein großes Problem sind auch Zahnherde und Kieferherde. Diese Giftherde müssen beseitigt werden, weil sonst die Gesundheit ruiniert wird.
 


 

Thomas Klein

Energieverlust und Krankheit durch Zahnherde

Wie Herderkrankungen entstehen und überwunden werden

Taschenbuch - 14,80 Euro

Abgestorbene und wurzelbehandelte Zähne werden von Fäulnisbakterien besiedelt, deren Verwesungsgifte den gesamten Organismus belasten. Das kann im Laufe der Zeit zu vielfältigen Beschwerden und Erkrankungen führen wie Energieverlust und Antriebsschwäche, zu Depressionen und psychischen Störungen, Blasen- und Nierenerkrankungen, Herz- und Kreislaufproblemen, zu Immunschwäche und Infektanfälligkeit, zu ...


















Die Belastung durch Umweltgifte, toxische Dentalmaterialien oder Fäulnisgifte aus Zahnherden kann die Entgiftungskapazität erheblich vermindern. Enzymsysteme, die zur Entgiftung notwendig sind, können geradezu blockiert werden und den Organismus immer anfälliger für Gifte aller Art werden lassen.

Man gerät auf diese Weise leicht in einen Teufelskreis. Deshalb ist es so wichtig, von Kindheit an die Belastung durch Gifte aller Art zu minimieren.

Es ist verfehlt, Entgiftung fördern zu wollen, ohne die Ursachen der Giftbelastung zu beseitigen. Es bringt nichts, sich um Quecksilberausleitung zu kümmern, doch die Amalgamfüllungen im Gebiß zu belassen. Werden Selenpräparate eingenommen, tendiert Selen dazu, feste Verbindungen mit Quecksilber im Gewebe einzugehen, wodurch die Entgiftung letztlich sogar dauerhaft blockiert und damit das Gegenteil dessen erreicht wird, was beabsichtigt ist.

 

Die Entgiftungskapazität ist von der körperlichen Verfassung abhängig

Die Entgiftungskapazität des Körpers verschlechtert sich durch Erschöpfung, Streß und Schlafmangel, durch Überanstrengung und Überlastung, etwa durch zu viel Nahrung und Verzehr schwerverdaulicher Speisen.

Die Kapazität des Körpers, Stoffwechselaufgaben zu erfüllen, ist begrenzt. Nach einer reichlichen und schwerverdaulichen Mahlzeit ist man weder zu Sport, noch zu geistiger oder körperlicher Arbeit in der Lage. Der Körper ist voll und ganz mit der Verdauung beansprucht. Das Blut wird vermehrt zum Darm geleitet.

Eine schwerverdauliche Mahlzeit am Abend verhindert den Tiefschlaf in der Nacht. Aufgrund der Verdauungsarbeit wird die Melatoninausschüttung verhindert, wodurch die Absenkung der Stoffwechselaktivität vermindert und damit keine optimale Regeneration durch den Schlaf erreicht wird.

Bei einer schweren akuten Erkrankung, beispielsweise einer Lungenentzündung, ist der Körper voll und ganz mit der Gesundung beansprucht und hat keine Kraft zur Verdauung mehr. Das macht sich durch Appetitlosigkeit bemerkbar und erfordert das Fasten (keine Nahrungszufuhr, nur Wasser). In diesem Falle wäre selbst leichte Kost zu viel und würde den Organismus überlasten. Wird dennoch gegessen, so wird der Körper zur Verdauung gezwungen und dies geht zu Lasten der Genesung. Hat der Körper nicht die volle Kraft zur Verdauung, so geht die Nahrung leicht in Gärung und Fäulnis über und die giftigen Stoffwechselprodukte belasten den Organismus.

Der Körper braucht all seine Kraft zur Giftausscheidung und für die vollständige Überwindung der Krankheit. Er darf keine Kraft vergeuden für Verdauung, körperliche Anstrengung oder das Ertragen widriger Temperaturen. Bettruhe mit viel Schlaf ist zur Regeneration optimal, die Bettwärme entlastet den Organismus bei der Aufrechterhaltung der Körpertemperatur und die physiologische Ruhe der Verdauungsorgane erlaubt es dem Körper, all seine Ressourcen zur Heilung einzusetzen. Schon kleine Fehler können fatale Folgen haben.


Ausscheidung von Umweltgiften über den Darm

Die Aufnahme von Umweltgiften ist zu minimieren. Sie läßt sich jedoch nicht immer vermeiden. Mitunter passiert die Giftbelastung auch durch Unwissenheit. Dann ist es ratsam, die Entgiftung über den Darm zu verbessern und die Nieren zu entlasten. Denn die Nieren können durch Schwermetalle, Pestizide und giftige Chemikalien bleibend geschädigt werden. Die Darmschleimhaut regeneriert sich hingegen binnen weniger Tage und Wochen.

Die Entgiftung über den Darm ist abhängig vom Faserstoffgehalt der Nahrung. Faserstoffe binden die Gifte, die von der Leber über die Galle in den Darm ausgeschieden werden. Empfehlenswert ist ein hoher Obst- und Gemüseanteil in der täglichen Ernährung. Besonders wichtig sind Salat und Gemüse, auch als Gemüsepüree, um die Faserstoffe fein zu zerkleinern und so ihr Bindevermögen zu steigern. Selbstverständlich sollten Obst und Gemüse aus biologischem Anbau stammen, damit sich nicht durch deren Verzehr die Giftbelastung noch erhöht.

Eine Ergänzung (kein Ersatz!) zur Salat- und Gemüsekost ist die Einnahme der Süßwasseralge Chlorella.

Zudem haben Salat und Gemüse die höchste Vitamin- und Mineralstoffdichte aller Nahrungsmittel. Vitamine und Mineralstoffe verbessern gleichfalls die Giftausscheidung. Und je feiner die Nahrung zerkleinert ist, desto mehr Vitamine und Mineralstoffe können aufgenommen werden. Gemüsepüree ist also auch in dieser Hinsicht zu empfehlen.

 

 

Störung der Entgiftung

Die Entgiftung des Organismus kann auf vielfältige Weise gravierend gestört, ja sogar blockiert sein. Das beginnt bei bestimmten Enzymsystemen, die in ihrer Wirksamkeit geschwächt sind, etwa aufgrund der Belastung durch Quecksilber, Pestizidrückstände oder Formaldehyd.

Das Entgiftungsvermögen wird entscheidend durch die Funktionstüchtigkeit der Entgiftungsorgane beeinflußt. Versagt zum Beispiel die Entgiftung über die Lungen (die Ausscheidung von Kohlendioxid) durch Atemstillstand, tritt binnen weniger Minuten der Tod ein.

Patienten mit Leberschäden gehen elend zugrunde. Eine Lebertransplantation mag den Betroffenen als Rettung erscheinen, doch sie verlängert weniger das Leben der Patienten, als vielmehr nur ihr Leiden und Sterben.

Auch Nierenversagen ist folgenschwer. Früher sind die Patienten an Urämie gestorben, an der Anreicherung harnpflichtiger Stoffwechselgifte im Blut. Heute kann man diesen Patienten helfen, indem sie sich alle paar Tage der Dialyse unterziehen – ein Beispiel für eine wirksame Entgiftungsbehandlung. Doch von echter Gesundheit sind diese Patienten weit entfernt. Sie werden lediglich am Leben erhalten.

Diese Beispiele machen deutlich, wie wichtig es ist, sich einen gesunden Körper zu bewahren, dessen Enzymsysteme optimal arbeiten, dessen Gewebe und Organe einwandfrei funktionieren. Dies ist nur durch Erfüllung aller Lebensbedürfnisse zu erreichen.

 

Vermeintliche Entgiftungsmittel

Entgiftungstherapien sind populär. Verordnet werden zum Beispiel Glutathion und Acetylcystein, ohne sich dessen klarzuwerden, wie der Organismus auf die Zufuhr synthetisch hergestellter Substanzen reagiert.

Wenn bestimmte Enzyme wie Glutathion-Peroxidase Entgiftungsprozesse in den Zellen fördern und die Glutathionwerte im Blut niedrig sind, so heißt das noch lange nicht, daß mit der Zufuhr von Glutathion-Präparaten oder mit Infusionen die Kapazität der Zellen zur Entgiftung verbessert wird.

Denn dieses Glutathion muß mit dem natürlichen chemisch und physikalisch identisch sein. Durch Hitze, Sauerstoff und Licht bei Herstellung, Lagerung und Verbrauch darf es keine Veränderungen erfahren, sonst wird das vermeintliche Entgiftungsmittel zu einer giftigen und schädlichen Substanz. Auch Verunreinigungen und Zusatzstoffe können gesundheitsschädlich sein und letztlich das Gegenteil dessen bewirken, wozu das Entgiftungsmittel eingesetzt wird.

Bei der Verdauung und im Blut darf sich die Wirksubstanz nicht verändern. Sie muß in alle Zellen gelangen, wo sie gebraucht wird. Und sie muß in den Zellen lange genug verfügbar sein, um die erhoffte Wirkung zu erzielen.

Auch wenn es theoretisch denkbar ist, bei der Schwächung von Enzymsystemen mit Ersatzpräparaten auszuhelfen, so ist letztlich der Wirksamkeitsnachweis und die gesundheitliche Besserung der Patienten entscheidend. Die Hoffnung auf Heilung verleitet leicht zu Illusionen und trübt den Blick. Allein die Nachweise zählen.

Letztlich ist es immer der Organismus, der agiert und der zu 100 Prozent die Entgiftung erledigt. Man gebe einem Toten ein vermeintliches Entgiftungsmittel und es wird nichts weiter passieren.

Unser Körper ist der entscheidende Akteur. Er weiß, was zu tun ist. Wir wissen es nicht.

Unsere Aufgabe besteht darin, diese Vorgänge nicht zu stören, alle Lebensbedürfnisse zu erfüllen und auf diese Weise eine optimale Funktion aller Zellen, Gewebe und Organe zu garantieren. Das Prinzip ist einfach, auch wenn der Teufel im Detail steckt.

Die Entgiftungskapazität des Körpers kann nicht verbessert werden. Alle Weisheit besteht darin, sie nicht durch Mißachtung der Lebensbedürfnisse zu verschlechtern.

Eine schlechte Entgiftungskapazität hat ihre Ursachen. Diese gilt es zu finden und zu beseitigen, und zwar rechtzeitig, bevor bleibende Schäden entstehen.

 


 

Dr. med. Raimund von Helden

Gesund in sieben Tagen

Erfolge mit der Vitamin-D-Therapie

Taschenbuch - 14,80 Euro

Vitamin-D-Mangel ist die Ursache vieler Erkrankungen und weit verbreitet. Starker Mangel kann zu Krämpfen, Muskelzucken und Muskelschmerzen führen, zu Unruhe, Schlafstörungen und Depression, zu Erschöpfung, Schwäche, Rücken- und Kopfschmerzen, Kältegefühl in Händen und Füßen sowie Kreislauf- und Durchblutungsstörungen.
Bei all diesen Beschwerden und Erkrankungen ist oft eine schnelle Besserung und dauerhafte Heilung möglich.




















Wirksamkeitsnachweis von Entgiftungstherapien

Zunächst sind im Tierversuch Entgiftungsmittel auf ihre Wirksamkeit sowie ihre Risiken und Nebenwirkungen zu untersuchen. Allerdings unterscheidet sich der Stoffwechsel der Versuchstiere von dem des Menschen. Deshalb sind Ergebnisse von Tierversuchen mit Vorsicht zu betrachten.

Wenn der Wirksamkeitsnachweis im Tierversuch erfolgreich geführt wurde, die Risiken und potentiellen Schadwirkungen vertretbar sind, können Studien am Menschen durchgeführt werden. Damit diese verläßliche Ergebnisse liefern, müssen folgende wissenschaftliche Anforderungen erfüllt werden:

  1. Herstellerunabhängige Finanzierung und Durchführung.
  2. Doppelblind-Studie: Ärzte (Therapeuten) und Patienten (Versuchspersonen) agieren blind. Weder die einen, noch die anderen wissen, welche Personen zur Versuchsgruppe und welche zur Kontrollgruppe gehören.
  3. Randomisierung: Auswahl der Personen zur Versuchs- und Kontrollgruppe nach dem Zufallsprinzip. Ansonsten besteht die Gefahr, daß Patienten mit schweren und leichten Erkrankungserscheinungen bevorzugt der einen oder anderen Gruppe zugewiesen werden, je nachdem, welche Resultate erwünscht sind.
  4. Placebokontrolle: Die Angehörigen der Kontrollgruppe erhalten ein Placebo ohne wirksame oder schädliche Substanzen (bei der Infusion von Entgiftungsmitteln zum Beispiel eine physiologische Kochsalzlösung). Nur mit Placebos ist die Einhaltung des Doppelblind-Standards möglich.
  5. Ausreichend hohe Teilnehmerzahl (mindestens 10.000). – Je mehr Versuchspersonen, desto weniger wahrscheinlich sind die Ergebnisse zufallsbedingt.
  6. Auswertung verschiedener Entgiftungsparameter und gesundheitlicher Merkmale.[1]
  7. Ausreichend lange Laufzeit (mindestens einige Jahre).
  8. Volle Transparenz der Studiengestaltung.
  9. Ein externe Kontrollgruppe mit völlig unbehandelten Personen, die in verschiedene Untergruppen aufgeteilt werden kann (Personen mit einer definierten Ernährung, die sich einer Fastenkur unterziehen, die sich mehr bewegen usw.).

Nehmen wir zum Beispiel das Entgiftungsmedikament DMPS. Es wird bei akuter Quecksilbervergiftung verordnet. Die Ausscheidung von Schwermetallen wird nachweislich gesteigert. Allerdings gehen dabei auch viele lebensnotwendige Mineralstoffe verloren. Deshalb sollten vor, während und nach der Behandlung reichlich Mineralstoffe zugeführt werden. Doch mit Mineralstoffpräparaten werden leicht relative Ungleichgewichte verursacht und damit noch gravierendere Störungen herbeigeführt.

Der Therapeut muß also den Nutzen der potentiellen Steigerung der Schwermetallausscheidung abwägen gegenüber der Störung des Mineralstoffhaushaltes mit allen möglichen Folgen. Dazu gehört die Verschlechterung der Schwermetallausleitung nach Beendigung der DMPS-Behandlung.

Deshalb ist DMPS nur für schwere und akute Schwermetallvergiftungen ratsam, für leichte und chronische Vergiftungen dagegen nicht, und als Dauerbehandlung schon gar nicht.

 



[1] So ist das Befinden der Versuchspersonen trügerisch. Der Alkoholiker, der endlich wieder eine Flasche Schnaps in den Händen hält und seine Entzugssymptome wegtrinkt, fühlt sich auf einmal besser. Doch der Schnaps hilft dem Alkoholiker keinesfalls, auch wenn er noch so sehr davon überzeugt ist.