Skip to Content

Lichtbiologie


Thomas Klein - 2. Juni 2012

Die Lichtbiologie befaßt sich mit der Wirkung des Lichtes auf Pflanzen, Tiere und dem Menschen.

Die Wissenschaft der Lichtbiologie ist keineswegs eine neue Disziplin, die Forschung hierzu begann bereits vor über zweihundert Jahren.

Die Lichtbiologie ist auch kein unbedeutendes Randgebiet, sondern zentraler Forschungsgegenstand der Wissenschaft vom Leben. Denn das gesamte Leben ist vom Licht der Sonne abhängig. Ohne die Photosynthese der Pflanzen und spezieller Bakterien gäbe es kein Leben auf Erden. Licht ist für Pflanzen die direkte Energiequelle, für Tiere, Pilze und Bakterien die indirekte Nahrungsgrundlage. Außerdem hat Licht vielfältigen direkten Einfluß auf das Leben der meisten Tiere. Sie brauchen das Sonnenlicht wie die Luft zum Atmen.

 

Licht

Licht umfaßt zunächst das sichtbare elektromagnetische Strahlungsspektrum (von 380 bis 780 nm Wellenlänge) der Sonne beziehungsweise von künstlichen Lichtquellen, des weiteren das unsichtbare UV-Licht und Infrarotlicht (Wärmestrahlung).

Sichtbares Licht 

Lichtspektrum  

Farbart  

Farbwahrnehmung   

Die Hellempfindlichkeitskurve 

 

UV-Strahlung

Infrarotstrahlung  

 

Darüber hinaus hat elektromagnetische Strahlung jenseits des UV- und IR-Spektrums tiefgreifenden Einfluß auf das Leben, egal, ob die Strahlung von der Sonne oder der Erde ausgeht, ob sie aus dem Kosmos stammt oder von künstlichen Quellen erzeugt wird. Man denke nur an Funkstrahlung und Elektrosmog.

 

Die Bedeutung des Lichtes für Gesundheit und Medizin

Sonnenlicht ist ein wesentliches Lebensbedürfnis und Voraussetzung für die Bewahrung und Wiedergewinnung der Gesundheit.

Aus diesem Grunde hat das Sonnenlicht eine überragende Bedeutung in Medizin und Heilkunde:
 

Lichttherapie. – Heilung mit Hilfe von Sonnenschein und hellem Tageslicht. Die Wirkung erfolgt über die Augen, wobei das Gehirn durch Helligkeit entsprechend angeregt wird. Auch besteht ein eigenes Rezeptorsystem, das erst vor einigen Jahren entdeckt wurde, wobei eine direkte Verbindung zum Hypothalamus und zu den übergeordneten Hormondrüsen besteht.

Bei der Lichttherapie werden die Patienten angehalten, sich tagsüber möglichst lange im Freien aufzuhalten oder bei kaltem und schlechtem Wetter das Tageslicht in der Nähe großer Fenster zu nutzen.

Ersatzweise werden im Winter auch künstliche Lichtquellen verwendet, die möglichst dem Spektrum des Tageslichtes nahekommen sollten (zum Beispiel Halogenlampen, die zu den Wärmestrahlern gehören).

Falsches Kunstlicht von Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen und Bildschirmen wirkt hingegen störend auf den Hormonhaushalt und verursacht Lichtstreß (mehr darüber in dem Buch Sonnenlicht – Das größte Gesundheitsgeheimnis).

Die Lichttherapie ist auch vorbeugend zu empfehlen, am besten verbunden mit Bewegung im Freien.

Bedeutsam ist ferner der Wechsel von hellem Tageslicht und absoluter Dunkelheit während der Schlafenszeit.

 

Photomedizin. – Bestrahlung der Haut mit definierten Spektralbereichen, zum Beispiel UVA-, UVB-Strahlung, sichtbares Licht oder Wärmestrahlung.

 

Heliotherapie (Sonnentherapie). – Mit Hilfe von Sonnenbädern wird die Haut als endokrines Organ zur Bildung von Vitamin D angeregt, zur Bildung von Wachstumshormonen wie Testosteron und anderen hormonell wirksamen Substanzen. Sonnenbäder helfen oft auch beim Abbau von Streßhormonen, bei der Normalisierung eines gestörten Hormonhaushaltes und der Bildung von Endorphinen, die jenes Wohlgefühl vermitteln, das wir beim Sonnenbaden und danach verspüren.

Das Sonnenbaden ist auch vorbeugend zu empfehlen, nicht zuletzt um einen optimalen Vitamin-D-Spiegel aufrechtzuerhalten.

Mehr über Lichttherapie und Heliotherapie in dem Buch

Sonnenlicht – Das größte Gesundheitsgeheimnis.


 


 
Thomas Klein

Sonnenlicht

Das größte Gesundheitsgeheimnis
 
Sonnenmangel und seine schwerwiegenden Folgen


Taschenbuch - 18,80 Euro

Sonnenlicht verhilft zu Gesundheit und Wohlbefinden, zu Tatkraft, Lebensfreude und geistiger Frische. Es verbessert die körperliche Verfassung, vor allem Muskelkraft und Ausdauer. Sonnenlicht trägt maßgeblich zur Verhütung und Heilung zahlreicher Erkrankungen bei.

















 

Vitamin-D-Therapie. – Diese ist empfehlenswert, wenn infolge eines anhaltenden Sonnenmangels der Vitamin-D-Spiegel kritisch niedrige Werte erreicht hat und der Mangel schnell überwunden werden muß. Die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten ist allerdings kein Ersatz für fehlende Sonnenbäder, sondern nur eine Notmaßnahme, besonders während des Winters.

Mehr über die Erfolge richtig durchgeführter Vitamin-D-Therapie in dem Buch Gesund in sieben Tagen.


 

Dr. med. Raimund von Helden

Gesund in sieben Tagen

Erfolge mit der Vitamin-D-Therapie

Taschenbuch - 14,80 Euro

Vitamin-D-Mangel ist die Ursache vieler Erkrankungen und weit verbreitet. Starker Mangel kann zu Krämpfen, Muskelzucken und Muskelschmerzen führen, zu Unruhe, Schlafstörungen und Depression, zu Erschöpfung, Schwäche, Rücken- und Kopfschmerzen, Kältegefühl in Händen und Füßen sowie Kreislauf- und Durchblutungsstörungen.
Bei all diesen Beschwerden und Erkrankungen ist oft eine schnelle Besserung und dauerhafte Heilung möglich.
















 




Die Bekleidung ist eine Hilfe, um den Körper vor Kälte und Nässe zu schützen. Ständiges Kleidertragen wird jedoch zu einem schwerwiegenden Risikofaktor, wenn dadurch die Besonnung der Haut verhindert wird. Dann kann sie nicht ihre Funktion als endokrines Organ erfüllen. Wohldosierte Sonnenbäder sind möglichst an jedem Sonnentag notwendig, um einen optimalen Vitamin-D-Spiegel aufrechtzuerhalten, am besten mittags bei Sonnenhöchststand.

Häuser schützen uns gleichfalls vor Kälte, Hitze und Nässe. Doch das beständige Leben in geschlossenen Räumen auch bei schönem Wetter ruiniert die Gesundheit.

 




Licht und Beleuchtung 

Lichtbiologie 


Alexander Wunsch:

Ein medizinisches Plädoyer für gesundes Licht
 

Achtung - Energiesparlampen! 

Licht als Ökofaktor 

Das Augenlicht – gehütet wie unser Augapfel?