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Die Grundgesetze der gesunden Lebensweise


Thomas Klein - 5. April 2012  

 

Die Bewahrung der Gesundheit ist einfach, die Behandlung von Krankheiten dagegen kompliziert.

Die Erhaltung einer guten Gesundheit erfordert die Erfüllung aller Lebensbedürfnisse. Für die Wiedergewinnung der Gesundheit gelten die gleichen Gesetze. Doch völlige Genesung wird sich nur einstellen, sofern keine bleibenden Schäden durch frühere Fehler in der Lebensweise entstanden sind.

Wer die Gesetze der gesunden Lebensweise mißachtet und verletzt, wird seine Gesundheit verlieren und letztlich ruinieren.

 

Gesundheit erflehen sich die Menschen von den Göttern.
Daß es in ihrer Macht liegt, sie zu bewahren, daran denken sie nicht.         -  Demokrit

 

Die dreißig Lebensbedürfnisse

  1. Frische Luft;
  2. angenehme Temperatur;
  3. reines Trinkwasser;
  4. gesunde Nahrung;
  5. Schlaf;
  6. Ruhe und Erholung;
  7. innere Reinheit des Körpers;
  8. Vermeidung der Aufnahme von Giften;
  9. Sauberkeit (Hygiene);
  10. Stille;
  11. Sonnenschein;
  12. tagsüber helles Tageslicht, nachts Dunkelheit;
  13. natürliches Strahlungsumfeld;
  14. Bewegung;
  15. Krafttraining;
  16. Ausdauertraining;
  17. Sport und Spiel;
  18. Unversehrtheit: a) keine bleibenden Schäden durch Unfälle, Verletzungen oder Operationen;
  19. Unversehrtheit: b) keine Zahnherde, Kieferherde und andere Bakterienherde im Körper;
  20. kein Parasitenbefall;
  21. sinnvolle Arbeit, hohe Aufgaben, schöpferische und erfüllende Tätigkeit;
  22. geistige Nahrung und Anregung, die Erfüllung geistiger und ästhetischer Bedürfnisse (Kunst, Kultur und Wissenschaft), Ordnung, Sauberkeit und Schönheit in Haus, Garten und Umgebung;
  23. das Erlebnis der Natur (auch im Garten);
  24. Seelenruhe;
  25. Lebensfreude, Fröhlichkeit und Heiterkeit;
  26. Liebe, Freundschaft und Geistesverwandtschaft;
  27. Harmonie in Familie, Gemeinde und Gesellschaft;
  28. Einigkeit, Recht und Freiheit;
  29. Gemeinsinn, Barmherzigkeit und Rechtschaffenheit;
  30. Sicherheit für Leib und Leben, Eigentumsschutz und materielle Sicherheit.


 

Dr. med. Raimund von Helden

Gesund in sieben Tagen

Erfolge mit der Vitamin-D-Therapie

Taschenbuch - 14,80 Euro

Vitamin-D-Mangel ist die Ursache vieler Erkrankungen und weit verbreitet. Starker Mangel kann zu Krämpfen, Muskelzucken und Muskelschmerzen führen, zu Unruhe, Schlafstörungen und Depression, zu Erschöpfung, Schwäche, Rücken- und Kopfschmerzen, Kältegefühl in Händen und Füßen sowie Kreislauf- und Durchblutungsstörungen.
Bei all diesen Beschwerden und Erkrankungen ist oft eine schnelle Besserung und dauerhafte Heilung möglich.

















 

Die vorrangige Erfüllung der dringendsten Lebensbedürfnisse

Es gibt Lebensbedürfnisse, die unbedingt erfüllt werden müssen, sonst tritt der Tod ein.

Punkt 1. Die Atemluft steht an erster Stelle, weil wir fortlaufend atmen müssen. Die Luft sollte frisch und unverbraucht sein, möglichst frei von Schadstoffen aller Art.

Punkt 2: Unter extremer Hitze oder eisiger Kälte ohne den Schutz geheizter Häuser und warmer Kleidung hält man es nicht lange aus. Tod durch Erfrieren wäre die Folge. Auch Überhitzung belastet den Organismus.

Punkt 3: Ohne Trinkwasser dauert es nicht lange, bis wichtige Lebensfunktionen gestört werden. Nach einigen Tagen tritt der Tod durch Verdursten ein.

Mit Schwermetallen, Pestiziden und Nitrat belastetes Trinkwasser mag zunächst das Bedürfnis des Körpers nach Wasserzufuhr erfüllen, doch wird er dadurch schleichend vergiftet (Punkt 8), was zum allmählichen Ruin der Gesundheit führt.

Punkt 4: Ohne Nahrung dauert es bei reichlichen Fettreserven höchstens zwei bis drei Monate bis zum Tod durch Verhungern. Menschen ohne Reserven können bereits nach ein oder zwei Wochen am Ende sein. Die Zufuhr einer ausreichenden Menge an Nahrungskalorien ist somit lebensnotwendig.

Doch um gesund zu bleiben, genügt es nicht, nur den Kalorienbedarf zu decken und sich satt zu essen. Alle Nährstoffe, auch Vitamine, Antioxidantien und Mineralstoffe, müssen in ausreichender Menge und einem ausgewogenen Verhältnis zur Verfügung stehen. Sie müssen nicht nur ausreichend zugeführt, sondern auch aufgenommen und verwertet werden (Die Verwertung von Nährstoffen).

Punkt 5: Unter Schlafentzug kommt man gleichfalls nicht weit. Schon am ersten Tag nach einer schlaflosen Nacht lassen Aufmerksamkeit, Konzentrations- und Denkvermögen nach. Nach der zweiten schlaflosen Nacht werden Körperfunktionen gestört. Gesundheitlich geht es abwärts, je mehr sich das Schlafdefizit verschlimmert.

Wir wollen es uns hier sparen, die weiteren Punkte einzeln durchzugehen. Wichtig ist die Erkenntnis, daß die dringendsten Bedürfnisse zuerst erfüllt werden müssen: Der Durstige muß trinken, der Hungrige essen und der Müde schlafen. Wer überarbeitet ist, braucht Urlaub. Wem die Sonne fehlt, der muß sich der Sonne aussetzen. Und wer nachts wegen Lärm und Geschrei nicht schlafen kann, sehnt sich nach Ruhe und ungestörtem Schlaf.

Die Überwindung von Defiziten kann mitunter lange dauern. Um beispielsweise einen schweren Vitamin-D-Mangel zu beheben, sind selbst im Hochsommer oft drei bis vier Wochen täglicher Ganzkörper-Besonnung erforderlich (mehr zum richtigen Sonnenbaden in den Büchern Gesund in sieben Tagen und Sonnenlicht – das größte Gesundheitsgeheimnis). Im Winter ist für fünf Monate keine Vitamin-D-Bildung möglich, da muß man von den Reserven zehren, zu Präparaten in ausreichender Dosierung greifen oder in den Süden reisen.

Patienten mit einem schweren Magnesiummangel brauchen oft Monate für dessen Überwindung.
 




 
Thomas Klein

Sonnenlicht

Das größte Gesundheitsgeheimnis
 
Sonnenmangel und seine schwerwiegenden Folgen


Taschenbuch - 18,80 Euro

Sonnenlicht verhilft zu Gesundheit und Wohlbefinden, zu Tatkraft, Lebensfreude und geistiger Frische. Es verbessert die körperliche Verfassung, vor allem Muskelkraft und Ausdauer. Sonnenlicht trägt maßgeblich zur Verhütung und Heilung zahlreicher Erkrankungen bei.



















 

Die Veränderung der Dringlichkeit

Die Dringlichkeit der Lebensbedürfnisse wandelt sich. Wer hungert, muß essen. Wer gesättigt ist, sollte nicht weiteressen, sonst überlastet er sich.

Wer sich einem intensiven Krafttraining unterzogen hat, braucht mindestens zwei Tage zur Regeneration, mitunter auch länger, bis er erneut trainieren darf. Ruhe und Erholung sind in dieser Zeit entscheidend. Vorzeitiges Training wäre schädlich und führt nicht zur Stärkung, sondern zur Entkräftung.

Bei Lungenentzündung braucht der Patient vor allem Bettruhe und viel Schlaf, natürlich auch reines Wasser und frische Luft, sauberes Bettzeug, ein sauberes, lichtes und ruhiges Krankenzimmer. Andere Lebensbedürfnisse treten bis zur Genesung zurück. Selbst die geistige Anstrengung des Lesens kann bei schwerer Lungenentzündung eine zu starke Belastung sein und die Heilung behindern. Körperliche Aktivität würde in solch einem kritischen Zustand schnell zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen. Ja, selbst das Essen ist eine Belastung, weil dem Körper die Kraft zur Verdauung fehlt. Fasten, also die Ruhe der Verdauungsorgane, ist bei Lungenentzündung ein vordringliches Bedürfnis, das unbedingt zu erfüllen ist. Ansonsten wird dem Körper Verdauungsarbeit abverlangt, zu der er nicht in der Lage ist. Das Essen ist erst dann wieder zuträglich, wenn die Gesundung so weit fortgeschritten ist, daß Hunger und Appetit zurückkehren.

 

Ganzheitlichkeit

Alle Lebensbedürfnisse sind bedeutsam, nichts darf vernachlässigt werden.

So wie eine Kette an ihrem schwächsten Glied bricht, so können wir unvermutet Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungskraft verlieren, wenn ein wesentliches Bedürfnis nicht erfüllt wird.

Man kann alles richtig machen, aber dennoch an einer Parasiteninfektion, an Bilharziose oder Schlafkrankheit zugrundegehen. Ebenso kann man in einem Augenblick der Unaufmerksamkeit einen Unfall erleiden und bleibende Schäden davontragen. Man kann auch durch eine schleichende Vergiftung seine Gesundheit ruinieren, ohne sich dessen bewußt zu sein, durch Gifte in der Nahrung, toxische Dentalmaterialien oder Bakteriengifte aus toten Zähnen.

Die Bewahrung der Gesundheit erfordert deshalb fundiertes und umfassendes Wissen sowie Umsicht und Vorsorge.

 

Die Gefahr der Einseitigkeit

Es bringt nicht viel, sich einseitig auf bestimmte Aspekte der gesunden Lebensführung zu versteifen und die übrigen Lebensbedürfnisse zu ignorieren. Auf die ganzheitliche Betrachtung kommt es an.

Wie oft kümmern sich die Leute nur um eine gesunde Ernährung oder um das, was sie dafür halten; und übersehen leicht lebenswichtige Bedürfnisse. So ahnt kaum jemand, welche Schäden aus toten Zähnen und toxischen Dentalmaterialien erwachsen (mehr dazu in dem Artikel Zahnherde und Kieferherde).

Viele Menschen sind sich nicht bewußt, welch schwerwiegende Folgen Sonnenmangel hat, ein Leben unter Kunstlicht, der Streß durch Strom und Strahlung, die tägliche Dosis Gift aus so vielen unvermuteten Quellen. Wer ständig unter Streß steht, nicht genug schläft oder sich ständig grämt, wird seine Gesundheit nicht bewahren können.

Umgekehrt wird man auch durch tägliche Bewegung und regelmäßiges Körpertraining die Folgen der Fehlernährung nicht oder allenfalls nur zum Teil kompensieren können.

Es gilt also, den Blick fürs Ganze nicht zu verlieren.

 



Thomas Klein

Energieverlust und Krankheit durch Zahnherde

Wie Herderkrankungen entstehen und überwunden werden

Taschenbuch - 14,80 Euro

Abgestorbene und wurzelbehandelte Zähne werden von Fäulnisbakterien besiedelt, deren Verwesungsgifte den gesamten Organismus belasten. Das kann im Laufe der Zeit zu vielfältigen Beschwerden und Erkrankungen führen wie Energieverlust und Antriebsschwäche, zu Depressionen und psychischen Störungen, Blasen- und Nierenerkrankungen, Herz- und Kreislaufproblemen, zu Immunschwäche und Infektanfälligkeit, zu Autoimmunerkrankungen und Prostatabeschwerden, zu Arthritis, Rheuma und Gelenkbeschwerden, auch zu Nervenschäden, Lähmungen, Multipler Sklerose, Parkinson-Krankheit und Demenz.






















 

Das Gesetz vom abnehmenden Grenznutzen

Für die Erfüllung vieler Lebensbedürfnisse gibt es ein optimales Maß, das im Gesetz vom abnehmenden Grenznutzen seinen Ausdruck findet.

Das gilt nicht nur für die Zufuhr lebenswichtiger Nährstoffe, für Luft, Sauerstoff und Wasser, sondern auch für Sonnenstrahlung, Schlaf und Training.

Wer ausgeschlafen ist, der hat keinen Gewinn davon, länger im Bett zu liegen. Trägheit und fehlende körperliche Aktivität machen auch krank.

 

Die weichen Faktoren nicht unterschätzen

Die Erfüllung der ersten zwanzig Bedürfnisse sind für die Erhaltung einer guten körperlichen Gesundheit unbedingt erforderlich, die Erfüllung der Bedürfnisse von Punkt 21 bis 30 mehr für die geistige, seelische und sittliche Gesundheit, doch auch die körperliche Gesundheit wird dadurch gefördert. Die Nichterfüllung dieser „weichen“ Faktoren kann auch zu schweren körperlichen Schäden führen. Man denke nur, wie tiefgreifend der Hormon- und Mineralstoffhaushalt durch Existenzangst und Trauer verändert wird oder durch ein Gefühl der Unsicherheit und Bedrohung. Umgekehrt kann ein klarer Geist nur in einem zumindest einigermaßen gesunden Körper wohnen. Krankheit trübt den Verstand. Das betrifft nicht nur neuro-degenerative Erkrankungen mit Hirnschäden.

 

Beschleunigte Alterung und bleibende Schäden

Auch wenn unser Körper über ein enormes Regenerationsvermögen verfügt und durch die Korrektur der Ernährungs- und Lebensweise oft eine durchgreifende Verbesserung des Gesundheitszustandes erreicht wird, müssen wir für Fehler stets einen Preis bezahlen – in Form beschleunigter Alterung und degenerativer Schäden, die nicht mehr rückgängig zu machen sind. Diese Schädigung wird anfangs nicht bemerkt. Vor allem Jugendliche sind in der Illusion gefangen, ihre Gesundheit sei unzerstörbar. Doch der Bonus der Jugend ist bald aufgebraucht und dann beginnt das Leiden, aus dem verzweifelt ein Ausweg gesucht wird.

Dieser Ausweg ist nur durch Erfüllung aller Lebensbedürfnisse zu finden.

Um gar nicht erst in den Hexenkessel schwerer Erkrankungen zu geraten, ist rechtzeitig mit einer gesunden Lebensweise zu beginnen, möglichst schon in der Kindheit und Jugend, am besten natürlich vor Zeugung und Empfängnis. Mögen Eltern und Großeltern ihrer Verantwortung gerecht werden.

Zudem brauchen wir viel Zeit und gute Lektüre, um Urteilskraft zu gewinnen und zu wissen, was wirklich gesund ist und was nur so scheint. Denn gar zu leicht folgt man populären Irrtümern, wenn es an Wissen fehlt. Natürlich ist niemand vor Fehlern gefeit, doch durch Bildung und den Erwerb von Kenntnis und Wissen verringern wir die Wahrscheinlichkeit und Schwere von Fehlern.

 

 

Die Welt ist wie ein Schachspiel;
die Figuren sind die Phänomene des Universums,
die Spielregeln nennen wir Naturgesetze.
Den Spieler auf der anderen Seite sehen wir nicht.
Wir wissen, sein Spiel ist immer fair, immer gerecht und geduldig.
Wir wissen auch, er übersieht keinen Fehler, sie gehen auf unsere Kosten,
bei Unwissenheit und Ignoranz übt er nicht die geringste Nachsicht.  -   Thomas Henry Huxley