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Das Gesetz vom abnehmenden Grenznutzen


Thomas Klein -  29. März 2012


Alles mit Maßen, einschließlich der Mäßigung!        Buddha

 

Gemeinhin folgt man der Annahme, man müsse sich möglichst viel eines Nährstoffes zuführen. Doch diese Annahme ist falsch.

Richtig ist vielmehr, daß jeder Nährstoff bei Zufuhr kleiner Mengen einen sehr großen Nutzen verspricht. Mit Erhöhung der Zufuhr fällt der Nutzen für jede weitere Mengeneinheit.

Mit anderen Worten: Der Grenznutzen nimmt ab, nähert sich Null und erreicht danach ein Plateau auf der Nullinie. Die weitere Steigerung der Zufuhr dieses Nährstoffes bringt keinen Nutzen mehr.

Wird die Zufuhr weiter gesteigert, so wird der Grenznutzen negativ und fällt (meist exponentiell) ab. Durch Überlastung kann großer Schaden angerichtet werden.

 

Dieses Gesetz vom abnehmenden Grenznutzen ist grundlegend für die Ernährungslehre. Doch es wird nur selten erkannt und berücksichtigt. Man schaue nur auf die vielen pauschalen Empfehlungen, Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, ohne die Notwendigkeit im Einzelfall zu prüfen.

Das Gesetz vom abnehmenden Grenznutzen gilt für Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine, für Antioxidantien und andere sekundäre Pflanzenstoffe, für Fett, Protein und Kohlenhydrate, für die einzelnen Fettsäuren, Aminosäuren und Zuckerarten, für die Kalorienmenge der Nahrung insgesamt, ja sogar für Luft, Sauerstoff und Wasser.

Durch Beschränkung der Kalorienmenge auf das optimale Maß kann bei Säugern eine enorme Steigerung der Lebensdauer erreicht werden. Läßt man sie beliebig fressen, erreichen sie oft nur 50 bis 70 Prozent der Lebensdauer ihrer knapp gefütterten Artgenossen. Sie entwickeln degenerative Erkrankungen, von denen die kalorienknapp ernährten Tiere selbst im hohen Alter verschont bleiben.

Auch bei Menschen gilt: Wer wenig ißt, hat gute Aussichten alt zu werden. Wer sich hingegen der Völlerei hingibt, altert schneller, leidet unter degenerativen Erkrankungen und stirbt vorzeitig.

Wer also gesund alt werden möchte, der möge sich das Gesetz vom abnehmenden Grenznutzen einprägen: Alles in Maßen.

 


 

Dr. med. Raimund von Helden

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