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Fruktoseüberlastung



Thomas Klein - 25. Juli 2012
 

Fruktation (Fructation) ist das Gegenstück zur Glykation, wobei sich anstelle von Glukose (Traubenzucker) Fruktose (Fruchtzucker) mit Aminosäuren, ungesättigten Fettsäuren und Nukleinsäuren  verbindet. Die gesundheitlichen Folgen sind die gleichen.

In Reagenzglas-Untersuchungen (in vitro) zeigte sich, daß oxidierte und reduzierte Fruktose mit höherer Geschwindigkeit nichtenzymatisch mit Aminosäuren, Fettsäuren und Nukleinsäuren reagiert als Glukose, teils sogar 7- und 10-, ja 20mal schneller. Allerdings gibt es auch Untersuchungen, bei denen Glukose schneller reagierte.

Sugar and AGEs: Fructose Is 10 Times Worse than Glucose

Grund für diese Diskrepanzen dürften unterschiedliche Versuchsanordnungen und Ungenauigkeiten bei der Messung sein. Nach heutigem Erkenntnisstand reagiert Fruktose um einiges leichter als Glukose. Somit geht von Fruktose eine größere gesundheitliche Gefahr aus. Eine hohe Fruktosebelastung beschleunigt also stärker die Alterung und die degenerative Schädigung der Gewebe und Organe, als dies bei hohem Glukosespiegel der Fall ist.

Deshalb ist es irreführend, sich ausschließlich am glykämischen Index (GI) zu orientieren, wonach Glukose einen GI-Wert von 100 und Fruktose einen von 20 Prozent hat. Fruktosesirup ist trotz seines niedrigen GI-Wertes als außerordentlich gesundheitsschädlich einzustufen.

Ein weiteres Problem besteht darin, daß Fruktose in der Leber mehr oder weniger langsam in Glukose umgewandelt wird. Das heißt, eine Fruktosebelastung hält lange an und fällt nur allmählich ab.

 

Vorsicht Fruktoseüberlastung!

Fruktosesirup (High Fructose Corn Syrup, HFCS) wird von der Nahrungsmittelindustrie zunehmend verwendet, weil er billig ist und über eine hohe Süßkraft verfügt (Glukose 100 %,  Fruktose 140 %).

Die Bezeichnung Fruchtzucker klingt harmlos, obwohl es sich um Fabrikzucker handelt.

Der gewöhnliche Haushaltszucker (Rohrzucker, Rübenzucker, Saccharose), ein Zweifachzucker, besteht zu je einem Glukose- und einem Fruktose-Molekül.

Viele Früchte sind auf Süße und damit auf einen hohen Fruktosegehalt gezüchtet. So gesund Früchte generell sind, so belasten stark fruktosehaltige Früchte den Organismus bei reichlichem Verzehr. Deshalb altern Menschen schneller, die süße Früchte in Unmengen essen. Also auch hier empfiehlt es sich Maß zu halten.

Bananen sind zwar reich an Zucker, enthalten aber relativ wenig Fruktose im Verhältnis zu Glukose. Deswegen schmecken sie nicht so süß wie Honigmangos, Honigpflaumen oder Sapotillen.

Mit Fruchtsäften wird der Zucker und damit auch die Fruktose etwa zehnmal schneller aufgenommen, als wenn die gleiche Menge an Früchten gegessen wird. Das führt zu einer Zuckerüberlastung, zumal es beim Saft keine Sättigungsbremse gibt und in kurzer Zeit große Mengen getrunken werden können.

Wenn die Leber bei der Umwandlung von Fruktose in Glukose überlastet ist und dadurch Leber und Blut längere Zeit durch zu viel Fruktose belastet sind, wird die Schädigung der Gewebe im Laufe der Jahre besonders gefördert. Das betrifft nicht nur die Leber und ihre künftige Funktionstüchtigkeit, sondern auch andere Organe.
 



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