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Fleischverzehr und Gesundheit


Fleisch ist meist stark mit Umweltgiften und Rückständen von Veterinärmedikamenten belastet.

Um die Kosten der Fleischerzeugung zu senken, wird versucht, die Mast zu beschleunigen. Mitunter wird auch zu verbotenen hormonellen Masthilfsmitteln gegriffen. Besonders im Ausland, wo es an wirksamer Kontrolle fehlt, ist das üblich.

Die meisten Masttiere sind krank: Viele Tiere stehen den ganzen Tag im Stall, haben keine Sonne, keine Bewegung und keine frische Luft. Sie stehen oder wälzen sich in ihrem eigenen Fäkalmist und atmen die stechend-beißende Stallluft ein, die mit Ammoniak und hochgiftigem Schwefelwasserstoff angereichert ist. Das Futter ist oft artfremd und auf schnelle Mästung konzipiert. Der dichte Tierbestand in den Ställen sowie die unhygienischen Verhältnisse führen zu Krankheiten und Parasitenbefall. Die Tierärzte haben voll zu tun, dies einigermaßen unter Kontrolle zu halten und die Tiere bis zur Schlachtung am Leben zu erhalten. Das Fleisch von solchen kranken und anfälligen Tieren kann niemals gesund sein.

Das Fleisch hormonell behandelter Tieren aus der Massentierhaltung verändert zudem den Hormonhaushalt der Fleischesser. Viele Veterinärmedikamente und Umweltgifte, die das Fleisch normalerweise belasten, wirken gleichfalls hormonell. Auch die Fütterung mit Sojabohnen hat Einfluß auf den Hormonhaushalt der Tiere und auf den der Fleischesser. Das gilt übrigens auch für Sojaprodukte, die von vielen Vegetariern reichlich konsumiert werden. Unter diesen hormonellen Einflüssen wird die Geschlechtsreifung beschleunigt, so daß mitunter die Pubertät bereits mit 8 bis 12 Jahren einsetzt, obwohl ohne hormonelle Belastung die Geschlechtsreife erst mit 17 bis 19 Jahren abgeschlossen ist, wenn keine Sojaprodukte verzehrt, keine hormonell wirkende Umweltgifte und Arzneimittel aufgenommen werden und kein hormonell belastetes Fleisch von schnell gemästeten Tieren gegessen wird. Deshalb erfolgt auch der Stimmwechsel von der Knaben- zur Mannesstimme heutzutage um Jahre früher, als es zu der Zeit Johann Sebastian Bachs noch üblich war.

Die körperliche Frühreife wird auffallend oft von einer gestörten geistigen und sittlichen Entwicklung begleitet, die sich durch Dummheit, Primitivität und Infantilität äußert, was neben der Fehlernährung auch andere Ursachen hat.

Hält die Störung des Hormonhaushaltes an, folgt der schnellen Geschlechtsreifung eine schnellere Alterung mit gesundheitlichem Verfall, was schließlich zur Verringerung der Lebenserwartung führt.

Schlecht ist das Nährstoffprofil des Fleisches von Tieren, die mit viel Getreide und Soja gefüttert werden. Das gilt auch für das Fleisch von Fischen in Zuchtanlagen. Das Fleisch von Wildtieren und Fischen aus Wildfang hat zum Beispiel einen höheren Anteil an essentiellen Fettsäuren.

Nicht nur Stalltiere sind oft krank, sondern auch Weidetiere, wenn die Böden infolge jahrzehntelanger Hochertragslandwirtschaft und Überdüngung ausgelaugt sind. Mit jeder Ernte gehen große Mengen an Mineralstoffen verloren und der Boden verarmt immer mehr an Magnesium und Spurenelementen.

Die Düngung mit Kalium verschlimmert das Problem und führt zur Blockade der Magnesiumaufnahme durch die Pflanze, was einen Magnesiummangel der Weidetiere zur Folge hat und bis zur Weidetetanie führen kann. Auch die Stickstoffdüngung beschleunigt die Mineralstoffverarmung der Böden, weil die Pflanzen mehr Mineralstoffe aufnehmen und diese mit jeder Ernte den Böden entzogen werden.

Mineraldünger löst das Problem nicht. Phosphate ersetzen zwar die Phosphorverluste und erhalten damit eine hohe Produktivität der Acker- und Weideflächen, dennoch enthalten Phosphate auch viel Fluor, Arsen und Schwermetalle wie Kadmium, Blei und Quecksilber. Sogar radioaktive Elemente wie Uran werden mit Phosphaten ausgebracht. Die Böden werden mit jeder Phosphatdüngung immer stärker belastet. Das führt zu einer immer höheren Belastung der Futterpflanzen und der Tiere sowie der Menschen, die das Fleisch dieser Tiere essen. Die gesundheitliche Schädigung durch diese Umweltgifte macht sich allerdings oft erst später im fortgeschrittenen Alter mit degenerativen Erkrankungen bemerkbar.

Übervölkerung und massenhafter Fleischverzehr zwingen zur Düngung und Hochertragslandwirtschaft, wodurch die Böden immer weiter an Mineralstoffen verarmen sowie durch Schwermetalle und radioaktive Elemente belastet werden. Denn die Flächenproduktivität bei Viehhaltung ist gering und beträgt weniger als ein Prozent dessen, was beim Anbau pflanzlicher Nahrung zu erreichen ist (mehr dazu in dem Buch Fleischverzehr – Die schwerwiegenden Folgen für Mensch, Natur und Umwelt).
 


 


 
Thomas Klein

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 Auch wenn das Fleisch von gesunden Tieren stammt, die ihr ganzes Leben auf mineralstoffreichen und unbelasteten Böden gegrast haben, so ist dieses noch lange kein gesundes Nahrungsmittel. Denn Fleisch wird meist durch Braten, Fritieren oder Grillen stark erhitzt, die Aminosäuren und Fettsäuren werden dadurch verändert.

Die Fette, die zum Braten und Fritieren gewöhnlich verwendet werden, sind oft schon im Ausgangszustand gesundheitsschädlich. Man denke nur an Öle mit oxidierten und hitzeveränderten Fettsäuren sowie an Transfettsäuren in gehärteten Fetten.

Es dauert Jahre strikter Abstinenz, bis die Belastung durch solche giftigen Fette einigermaßen überwunden ist. Degenerative Schäden, die bei jahrelangem Verzehr solch veränderter Fette verursacht werden, können jedoch oft nicht mehr rückgängig gemacht werden. Deshalb ist es ratsam, denaturierte Fette wegzulassen, wenn man seine Gesundheit bewahren möchte.

 

Über die vermeintliche Notwendigkeit des Fleischverzehrs

Die Tatsache, daß viele Vegetarier unter degenerativen Erkrankungen leiden, ist kein Beweis für die Notwendigkeit des Fleischverzehrs, sondern darauf zurückzuführen, daß sich die meisten Vegetarier falsch ernähren: viel zu viel Zucker und Stärke, der Verzehr von Getreide (deckt bei vielen Vegetariern über 50 % des Kalorienbedarfs), Fabrikzucker, Sojaprodukten und anderen problematischen Hülsenfrüchten, von denaturierten und veränderten Pflanzenölen, auch werden zu wenig Vitamine und Mineralstoffe aufgenommen, zu wenig Salat und Gemüse gegessen, um die wesentlichen Punkte zu nennen.

Fleischesser leiden gewöhnlich an den gleichen Erkrankungen, weil sie die gleichen ungesunden pflanzlichen Nahrungsmittel verzehren und auch ihre tierischen Nahrungsmittel meist von schlechter Qualität sind.

Man kann durchaus auch ohne Fleisch gesund bleiben, ebenso wie mit wenig oder auch mit viel Fleisch, sofern es von gesunden Tieren stammt und nicht übermäßig mit Umweltgiften belastet ist.

Naturvölker mit hohem Fleischverzehr bevorzugen fettes und verschmähen hingegen mageres, proteinreiches Fleisch. Sie wissen aus Erfahrung, daß Proteinüberlastung zu gesundheitlichem Verfall führt. Diese Erkenntnis ist wissenschaftlich bestätigt.

Das starke Erhitzen von Fleisch führt zur Veränderung von Aminosäuren  und ungesättigten Fettsäuren, was ungesund ist. Der Rohverzehr von Fleisch und Fisch ist deshalb zu bevorzugen. Allerdings besteht dann die Gefahr, sich mit Parasiten zu infizieren. Diese Gefahr läßt sich durch Tieffrieren vermeiden. In Deutschland ist bei Fleisch und Fisch zum Rohverzehr vorgeschrieben, dieses für mindestens 24 Stunden bei unter -25°C tiefzufrieren, damit eventuell vorhandene Eier und Larven von Parasiten abgetötet werden. – Hoffentlich halten sich die Verantwortlichen daran.

In Japan wird roher Fisch (Sushi) sogar bei unter -40°C tiefgefroren, damit keinerlei Risiken eingegangen werden, denn Fisch ist häufig mit Parasiten infiziert.

 

Abschließend sei darauf hingewiesen, daß nicht alle Erkrankungen ernährungsbedingt sind und daß alle Lebensbedürfnisse erfüllt werden müssen, wenn man gesund bleiben möchte.
 





 
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