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Vitamine




Vitamindefinition

Die Bezeichnung Vitamin wurde ursprünglich für lebensnotwendige Amine (Vita-Amine) geprägt – organische Abkömmlinge des Ammoniaks ( NH3 ), bei denen ein oder mehrere Wasserstoffatome durch Alkyl- oder Arylgruppen ersetzt sind. Heutzutage versteht man unter Vitaminen organische Verbindungen, die der Organismus nicht als Energiequelle nutzt, sondern für andere lebenswichtige Funktionen braucht, die zudem mit der Nahrung zugeführt werden müssen, weil sie vom menschlichen beziehungsweise tierischen Organismus nicht selbst gebildet werden. Ohne Vitamine gehen wir zugrunde.

Die Vitamine werden hinsichtlich ihrer biologischen und chemischen Wirkung klassifiziert. Die Gruppe der B-Vitamine besteht aus acht Vitaminen mit insgesamt an die hundert Isomeren. Diese Verbindungen wirken als Kofaktoren von Enzymen, die bestimmte biochemische Reaktionen und Stoffwechselprozesse auslösen und beschleunigen. Die Anzahl der von B-Vitaminen abhängigen biochemischen Reaktionen wird auf Tausende geschätzt.

Eine besondere Bedeutung hat das Vitamin B12.
 
 


Thomas Klein

 
Über die schwerwiegenden Folgen geringer Zufuhr,
gestörter Aufnahme und Verwertung von Vitamin B12

Der weitverbreitete Vitamin-B12-Mangel wird nur selten erkannt. Die Normwerte sind irreführend und eine gestörte Verwertung durch die Zellen ist nur bedingt zu diagnostizieren. 

Die Folgen eines langjährigen Mangels können vielfältig und schwerwiegend sein: ...

Das Buch zeigt, wie wichtig die Vorbeugung ist, welche Schwierigkeiten bei der Diagnose bestehen und wie ein Mangel am sichersten zu beheben ist.
 






















 Es ist unmöglich, zwischen Mangel und ausreichender Versorgung eine klare Grenze zu ziehen, wie es bei Bedarfsempfehlungen gewöhnlich getan wird, selbst wenn diese Empfehlungen einen Sicherheitsaufschlag enthalten.

Vielmehr ist von einem fließenden Übergang auszugehen, den wir uns folgendermaßen veranschaulichen können: Extremer Mangel – starker Mangel – leichter Mangel – latenter Mangel (keine Beschwerden, aber langfristig beschleunigte Alterung und vorzeitiger gesundheitlicher Verfall zu erwarten) – Deckung des Mindestbedarfs – befriedigende Versorgung – gute Zufuhr – optimale Zufuhr – Überlastung – extreme Überlastung.

Zudem gibt es für jeden Nährstoff gewaltige individuelle Unterschiede. Was dem einen genügt, kann für den anderen zu wenig sein. Obendrein sind die Abhängigkeiten zwischen den Nährstoffen zu beachten. Die Überlastung mit einem Nährstoff kann einen relativen Mangel bei einem anderen hervorrufen.