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Glutathion gegen Osteoporose


von Thomas Klein
 

 

Glutathion ist ein schwefelhaltiges Tripeptid – ein kleines Protein, bestehend aus den drei Aminosäuren Glutaminsäure, Cystein und Glycin. Glutathion wird in den Zellen gebildet.

Glutathion wirkt antioxidativ und entzündungshemmend, es verbessert die Sauerstoffversorgung der Zellen, stärkt die Abwehrkraft, verbessert die zelluläre Entgiftungskapazität und verhindert die Schädigung der Erbsubstanz. Glutathion ist das wichtigste antioxidative Schutzsystem der Zellen. Es schützt Zellmembranen, Mitochondrien, Mikrosomen und Zellkern.

Eine gute Gesundheit erfordert einen guten Glutathion-Status. Ein junger und gesunder Mensch bildet genug Glutathion, wenn er ausreichend mit Aminosäuren versorgt ist. Doch mit zunehmendem Alter verringert sich die Glutathion-Bildung. Läßt die Glutathion-Bildung dauerhaft nach, verschlechtert sich die Gesundheit. Gebrechliche und hinfällige Menschen haben meist einen schlechten Glutathion-Status. – Glutathion ist lebenswichtig. Erforderlich ist ein hoher Gehalt an reduziertem (aktiven) Glutathion (GSH) in den Zellen, auch im Verhältnis zu oxidiertem (verbrauchtem) Glutathion (GSSG). Anzustreben ist ein Verhältnis von 400:1.

 



Mehr über Glutathion und dessen Wirkung gegen Osteoporose (einschließlich Quellenangaben) in diesem Buch:

Thomas Klein
Raimund von Helden

Osteoporose

als Folge fehlerhafter Ernährung und Lebensweise

Über die Irrtümer der Osteoporose-Medizin
und die Kunst, gesund zu bleiben

Vitamin C, D, E, K1 und K2 , Magnesium,
Spurenelemente, Antioxidantien, Säure-Basen-Haushalt,
die Gefahr der Kalzium- und Phosphatüberlastung,
die richtigen Grundnährstoffe,
Bewegung, Sport und Krafttraining


















 (mehr über Glutathion)


 

Glutathion verhindert Knochenschwund

Reduziertes Glutathion fördert den Knochenaufbau und verhindert einen zu schnellen Knochenabbau.

Patienten mit Osteoporose haben gewöhnlich einen schlechten Glutathion-Status, ein Indikator ihres schlechten Gesundheitszustandes. Unzureichend versorgt sind die meisten Osteoporose-Patienten mit den antioxidativen Vitaminen A, C und E, auch fehlt es ihnen an körpereigenen Radikalfängern (Superoxid-Dismutase, Glutathion-Peroxidase), wodurch der oxidative Streß verstärkt und Knochenschwund gefördert wird.

Wie läßt sich der Glutathion-Status verbessern? Zunächst durch ausreichende Proteinzufuhr. Jedoch vermindert die übermäßige Methionin-Zufuhr bei reichlichem Fleischkonsum den Glutathion-Spiegel.

 

Vitamin C, D und E verbessern den Glutathion-Status, ebenso Magnesium und B-Vitamine

Aktives Vitamin D steigert die Bildung von Glutathion. Personen mit gutem Vitamin-D-Spiegel verfügen in der Regel über einen guten Glutathion-Status. Hingegen führt Vitamin-D-Mangel zu einem schlechten Glutathion-Status. Tierversuche bestätigen diese Ergebnisse. – Wer einen guten Glutathion-Status anstrebt, der braucht zunächst einen optimalen Vitamin-D-Spiegel von über 40 ng/ml.

Gleichfalls verbessert Vitamin C den Glutathion-Status.

Auch Vitamin E entlastet das Glutathion-System und verhilft zu einem besseren Glutathion-Status. Die erhöhte Zufuhr von Vitamin C und E steigert die antioxidative Kapazität von Glutathion und Superoxid-Dismutase, wodurch der Osteoporose entgegengewirkt wird. – Superoxid-Dismutase umfaßt antioxidativ wirkende Enzyme, die Superoxid-Anionen zu Wasserstoffperoxid umwandeln. Superoxid ist sehr reaktionsfreudig, wodurch Gene und Proteine geschädigt werden können.

Magnesium hat ebenfalls einen positiven Effekt auf das Glutathion-Redoxsystem. Das gilt auch für B-Vitamine.

Lutein und Chlorophyll, die in Salat und Grünblattgemüse reichlich enthalten sind, verbessern den Glutathion-Status in gleicher Weise.

Daraus wird deutlich, wie wichtig die gute Versorgung mit allen Nährstoffen ist. Wir liegen also richtig mit unseren Ernährungsempfehlungen: optimale Proteinzufuhr, gute Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien. Bleibt trotz Ernährungskorrektur ein schlechter Glutathion-Status bestehen, empfiehlt sich die Gabe von Glutathion. Zudem ist die Belastung mit Umweltgiften, Drogen und Arzneigiften möglichst geringzuhalten.

 

Mehr Glutathion durch Bewegung

Auch tägliche Bewegung verbessert den Glutathion-Status. Hartes und übermäßiges Training bewirkt allerdings das Gegenteil.