Skip to Content

Symptome und Folgen einer Bleivergiftung

 

Die Anzeichen einer akuten und starken Bleivergiftung:

  • Geschmacksstörung, metallischer Geschmack
  • Speichelfluß, Übelkeit, Erbrechen
  • Darmkrämpfe, heftige Leibschmerzen mit Verstopfung, Harnverhalten
  • Körperschwäche
  • blasse Haut
  • leichte Erregbarkeit und Reizbarkeit, Depressionen
  • Untertemperatur, kalter Schweiß
  • Atemnot (Dyspnoe)
  • Herzrasen (Tachykardie), Kreislaufkollaps

 

Die Anzeichen einer chronischen Bleivergiftung:

  • Schwächegefühl, Antriebsschwäche, Übelkeit
  • Müdigkeit, dauernde Erschöpfung, leichte Ermüdbarkeit
  • Schlafstörung, Schlaflosigkeit
  • Angstgefühl, Verhaltensstörung, Nervosität, Konfusität, Gedächtnisschwäche, Benommenheit, Bewußtseinstrübung, epileptische Anfälle
  • Appetitlosigkeit, Blähungen, Darmkolik, Verstopfung
  • Gefühllosigkeit oder Kribbeln in Armen und Beinen
  • Sinnestäuschung und Wahrnehmungsstörung,
  • Schwindelgefühl
  • Zittern (Tremor)
  • Gelenkschmerzen
  • Muskelschmerzen, Muskelschwäche
  • Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen, Herzbeklemmung, Kollapsneigung, Kreislaufversagen
  • Gewichtsabnahme, Untergewicht
  • Impotenz bei Männern
  • Monatsblutung bei Frauen bleibt aus, Unfruchtbarkeit

 

Typische Folgeerkrankungen einer starken Bleivergiftung

  • Anämie (unzureichende Bildung und Schädigung der roten Blutkörperchen)
  • Bleikolorit (graugelbe Verfärbung der Haut)
  • leichte bis starke Hirnschäden (Bleiencephalopathie): leichte bis starke Intelligenzminderung bis hin zur Verblödung, Lern-, Konzentrations-, Gedächtnisschwäche, Apathie
  • Benommenheit, Bewußtseinstrübung, Reizbarkeit
  • Aggressivität, Überaktivität, Spielunlust und häufiges Weinen bei Kindern,
  • Parkinsonähnliche Symptome
  • Depressionen, Psychosen, Desorientierung
  • Lähmungen und Fehlempfindungen aufgrund der
  • Schädigung des peripheren Nervensystems
  • Bauchschmerzen, Darmkrämpfe, Durchfälle, Erbrechen
  • Beeinträchtigung der Nierenfunktion, Nierenschäden, Nierenversagen, Nierentumor
  • Fruchtschädigung bei Schwangeren, erhöhtes Risiko für Totgeburt
  • nichtinfektiöse Gelbsucht
  • Gelenkdegeneration (Bleigicht), Arthritis
  • Schädigung des Knochenmarks und der Knochen (Osteosklerose, Osteonekrose)
  • Leberschäden
  • Sehstörungen bis hin zur Blindheit
  • Myalgie (Muskelschmerzen), Muskelschwäche,  Kraftlosigkeit
  • Zahnfleischschäden
  • Zwölffingerdarmgeschwür und Darmkrebs